auf der Suche nach mir selbst

Aber offensichtlich ist das das einzige,was man bei Zwangsgedanken und -impulsen tun kann. Akzeptieren,dass sie da sind und feststellen "Es sind nur Gedanken. Ich bestimme,was ich tue."  by Wolfsauge (wenn du nicht willst, dass ich den Spruch von dir nehme, sag Bescheid)

Lernen Sie NEIN zu sagen: Wenn Sie zu allem ja sagen, haben Sie keine Zeit mehr für Ihre Prioritäten. Und das ist grosses Frustpotential. Je klarer Ihre Ziele sind, umso leichter fällt es Ihnen NEIN zu sagen. by Martin Betschart

 

Ich muss lernen, NEIN zu sagen, NEIN gegenüber den Gedanken, die mir sagen, ich soll essen, bis der Bauch weh tut, NEIN gegenüber der Schokolade, die mir sagt, iss mich auf, ich tu dir so gut. Und NEIN dann gegenüber dem Alles-Egal-Gedanken nach der einen Schokolade, der mir sagt, jetzt hast du ein verbotenes Nahrungsmittel gefressen, jetzt kannst du noch ganz viele Andere hinterherstopfen. NEIN gegenüber den Menschen, die mir ständig wohlmeinend etwas anbieten, wenn ich weiß, es tut mir nicht gut, aber NEIN auch gegenüber dem Impuls, mir alles verbieten zu wollen, mir das Essen komplett verbieten zu wollen, auch ich darf Dinge genießen.

Wenn ich mich finden will, muss ich lernen, selber auszudrücken, was ich selber will. Und das auch durchsetzen. Einfach frei entscheiden, wohin ich will, was meine Prioritäten sind, und das dann durchzuziehen, konsequent, aber freundlich.

Keinen Umrennen, mich nicht abkapseln, nur um keinen Widerspruch zu kriegen, einfach da sein, ICH sein. 

Andere Meinungen akzeptieren, aber mich nicht automatisch anpassen und meine eigenen Meinungen, mich selber, nicht mehr akzeptieren. 

Ich will auch dann freundlich zu Anderen sein, wenn ich mich selber als wichtigste Person in meinem Leben akzeptiere, wirklich MICH, und nicht meine Zwangsgedanken. 

 

Wer bin ich denn, was denke ich, was will ich, was bleibt übrig, wenn alle Zwänge verschwinden?

30.7.10 09:09

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Wolfsauge / Website (30.7.10 11:06)
wow,ich werde rot =) ich werde zitiert,da freu ich mich,danke sehr
hoffe,es hilft dir. mir manchmal ganz gut.

habe ein bisschen bei dir rumgestöbert und wir haben wohl einiges gemeinsam.
rolf zuckowski habe ich früher immer geliebt und als ich das mit 12 immer noch gehört habe,wurde ich dafür ausgelacht und fertig gemacht

ich frage mich auch immer,was bzw wer ich denn bin,wenn ich gesund bin und meine krankheiten nicht mehr auslebe. das kann ganz schön zermürbend sein,vor allem,weil man rein durch nachdenken auf keine antwort kommt.

darf ich fragen,was du studierst?
der eintrag hier gefällt mir,zeigt mut zur veränderung auf dem weg zu dir selbst und ich glaube,dass du dich finden kannst

lg *wink*

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